Morgen findet in Pößneck das Fest der Völker statt. Allein der Name der Veranstaltung macht deutlich, daß „Nazis“ nicht das sind, was die skurrilen Bündnisse aus etablierten Parteien, ihrer Vorfeld- und Unterorganisationen stets behaupten. Demokratie lebt von der Teilhabe aller und vor allem davon, daß sich möglichst viele Menschen eine eigene Meinung bilden. Im Zusammenhang mit den Aufrufen gegen unser Fest der Völker hat man allerdings den Eindruck, als wird hier künstlich eine Art Gruppenzwang erzeugt, ein Lifestyle vorgelebt, der es „Hip“ sein läßt, gegen etwas zu sein, das man aufgrund der verzerrten Darstellung wahrscheinlich selbst nicht richtig kennt. Man saugt die Argumente gegen die Nationale Opposition unreflektiert auf.
Indoktriniert wird, daß „Rechte“ bestimmen wollen, wer sich wo bewegen und wer was sagen darf. Die gesellschaftliche Realität sieht anders aus: Die etablierten Politiker entscheiden, was gesagt und getan werden darf. Sie befinden nicht nur darüber, wo Rechte Veranstaltungen machen dürfen und in welcher Weise sie Kritik an den herrschenden Zuständen üben dürfen, sondern gängeln auch eigene Parteifreunde und Personen des öffentlichen Lebens. Weder dürfen sich Eva Herrmann eine andere Familienpolitik wünschen, Martin Hohmann die Kollektivschuld an Verbrechen der Vergangenheit in Frage stellen, fundamentalistische Linke die Kriegspolitik der etablierten Parteien grundsätzlich in Frage stellen oder der linke Jürgen Elsässer mit seiner „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ neue Wege abseits des diktierten Kurses der politischen Korrektheit gehen.
Indoktriniert wird auch, daß es die „Rechten“ sind, welche die Pressefreiheit bekämpfen. Auch hier weicht die Diktion von der Realität ab. Pressefreiheit gibt es heutzutage nur für die, die anders als Elsässer oder Herrmann das ungeschriebene Gesetz der Neuzeit, die politische Korrektheit, nicht antasten. Die „Rechten“ hingegen setzen auf einen echten Diskurs der Meinungen.
Indoktriniert wird auch, daß die „Rechten“ gewalttätig sind. Belegt werden soll das anhand von Einzelbeispielen, von denen per se auf die Gesamtheit der „Rechten“ geschlossen wird. Dabei gab bereits einen FDP-Politiker, die einen Juwelierladen ausgeraubt haben und einen SPD-Politiker, der einen Mord in Auftrag gegeben hat. Deshalb zu sagen, FDP oder SPD seien gewalttätig, würde keinem normalen Menschen einfallen. Zudem wird Gewalt dann legitimiert oder verharmlost, wenn sie sich gegen „Rechte“ richtet. Daß man dabei genau das tut, was den „Rechten“ unter Verkennung der eigentlichen Tatsachen stets vorgeworfen wird, nämlich Menschen wegen ihrer geistigen Andersartigkeit in ihrer Würde und körperlichen Unversehrtheit einzuschränken, begreift man nicht. Begriffen wird dies vor allem deshalb nicht, weil es die Medien und das Bündnis der etablierten Parteien und sie schützende Organisationen sind, die bisher – auch bei Euch – noch erfolgreich diktieren, was gut und was schlecht, was moralisch und was unmoralisch, was gewalttätig und was zivilcouragiert ist.
Indoktriniert wird auch, daß Fest der Völker sei ein Fest von Neonazis für Neonazis. Bekannt ist niemand, der sich als „Neonazi“ bezeichnet. Bekannt ist aber bisher auch keine Definition des Begriffes „Neonazi“. Definiert ist auch nicht, was „Nazi-Musik“ sein soll. Vielmehr ist davon auszugehen, daß alles, was den etablierten Parteien und ihrer Helfershelfer politisch im Wege steht, mit der Keule bekämpft wird. Opfer dieser Keule könnt auch Ihr schon morgen sein, nämlich dann, wenn Ihr Euch bspw. zu Eurem Land bekennt oder wie die Initiatoren des Festes der Völker, den Wunsch hegt, daß ein gemeinsames und friedliches Europa nur durch die Wahrung der Nationalstaatlichkeit auf Dauer existieren kann. Wer sich demnach vor den Karren einseitig und machtpolitisch motivierter Dogmatiker spannen läßt, darf sich später nicht wundern, wenn er selbst Ausgrenzung und Stigmatisierung erlebt.
Die Liste der indoktrinierten Lügen ließe sich beliebig fortsetzen. Kaum jemand derer, die sich deshalb morgen nach Pößneck locken und vor den Karren der Herrschenden spannen lassen, hat sich diese Meinungen selbst gebildet oder sie gar aus eigenem Erleben gewonnen. Der Appell kann also gerade an angehende Akademiker nur lauten, auch hier zum Selbststudium überzugehen und vorgesetzte Meinungen nicht nur zu konsumieren, sondern sich selbst zu bilden. Darüber nachzudenken, warum sich scheinbar „alle Welt“ gegen „Rechts“ verschworen hat. Eine Bewegung, die für grundsätzliche Veränderungen steht und damit anders als Linkspartei und Gewerkschaften jedweden aufgesaugten und berechtigten Unmut in wirklich oppositionelle Bahnen lenkt. Die Initiatoren eines Festes mit den Völkern und für die Völker unseres Kontinents laden hierzu recht herzlich ein.
In jedem Fall gilt morgen wie auch in Zukunft: Freiheit heißt auch selbst zu denken! |